Ergebnisse & Geschichte
Rückblick auf die Geschichte des Weltcups in Schladming
THE Nightrace wenigstens ein einziges Mal in Schladming zu gewinnen bedeutet für die Slalomfahrer, Geschichte zu schreiben. Es ist das Ziel jedes Athleten.
Durch den Stangenwald hineinzufahren in den berühmten Hexenkessel von Schladming - unterstützt und über den eisigen Zielhang getragen zu werden von zigtausend Zuschauern - was muss es da für ein Gefühl sein, am Ende ganz oben am Stockerl zu stehen.
Ergebnisse von den letzen 5 Jahren
Linus Straßer hat seine herausragende Leistung vom Kitzbühel-Klassiker bestätigt und auch beim Nightrace in Schladming den ersten Platz erreicht. Trotz des strömenden Regens hat er sich nicht bremsen lassen und das Rennen souverän gewonnen.
Timon Haugan aus Norwegen und Clement Noel aus Frankreich haben ebenfalls starke Leistungen gezeigt und die Plätze zwei und drei belegt.
Als bester Österreicher erreichte Manuel Feller den 5 Rang. Über 20.000 begeisterte Fans feierten in Schladming auf der Planai wieder einmal ein Skifest der Superlative.
Beim Nightrace in Schladming holte sich der Franzose Clement Noel den Sieg. Zweiter wurde Ramon Zenhäusern (SUI) und Dritter Lucas Braathen (NOR). Manuel Feller, nach dem ersten Lauf auf Rang zwei gelegen, verpasste das Podest um nur sieben hundertstel Sekunden.
Manuel Feller ist wieder einmal bester Österreicher, doch leider verpasste er das Stockerl sehr knapp. „Der Steilhang war nicht gut genug. Ich sag einmal so, vierter Platz ist nicht schlecht. Überall anders nehme ich den vierten Platz mit, aber jetzt würde ich gerade sehr viel geben, um das letzte Jahr und heuer umzudrehen.
Fabio Gstrein schaffte es, wie auch schon in Kitzbühel, wieder in die Top Ten. Als zweitbester Österreicher wurde er Neunter und machte im zweiten Lauf einige Plätze gut.
Einige kleine Fehler waren in den Läufen von Marco Schwarz und Johannes Strolz vorhanden und so wurde es nur Rang 16 für Johannes Strolz und Rang 25 für Marco Schwarz.
Beim Nightrace in Schladming gelang Manuel Feller im zweiten Durchgang eine unglaubliche Aufholjagd. Der Tiroler katapultierte sich von Rang 28 noch auf das Podium. Der Sieg ging an den Deutschen Linus Strasser und Atle Lie Mcgrath (NOR) belegte Platz zwei.
Der erste Durchgang verlief alles andere als nach Wunsch für die ÖSV-Herren. Lediglich zwei Österreicher konnten sich für die Entscheidung qualifizieren. Manuel Feller, der nach überstandener Covid-Infektion wieder mit dabei war, haderte mit einem schweren Fehler im oberen Teil und ging nur als 28. in den zweiten Durchgang. Dort zündete der Tiroler eine Rakete und zeigte einen wahren Traumlauf.
Der 29-Jährige machte ganze 25 Positionen gut und schaffte das kaum noch möglich geglaubte. Feller fuhr mit Rang drei zum fünften Mal in dieser Saison auf das Podest und feierte zudem seinen ersten Stockerlplatz in Schladming.
The Nightrace – „ein Krimi als Stummfilm"
… so wurde das 24. Nightrace in Printmedien betitelt. Eine Headline, die besser nicht sein konnte. Keine Fans, viel Schnee und ein Mann, der alles überstrahlte. Marco Schwarz fuhr zum ersten Sieg im Klassiker auf der Planai. Clement Noel belegte den zweiten Platz, Alexis Pinturault holte mit der Laufbestzeit im zweiten Durchgang die Bronzemedaille.
Beim diesjährigen TV-Medienspektakel gab es eine Einschaltquote von knapp 2 Millionen. 687.000 inklusive Online Stream (ca. 200.00) im deutschen Fernsehen.
"Zum vierten Mal heißt der Sieger beim Flutlichtspektakel auf der Planai Henrik Kristoffersen."
Der Weltcup-Leader setzt sich vor knapp 40.000 Zusehern trotz eines schweren Fehlers im zweiten Lauf noch an die Spitze und verweist Alexis Pinturault (+0.34) und Daniel Yule (+0.83) auf die Plätze. „Wie ist es möglich, mit so einem Fehler ein Rennen zu gewinnen? Ich denke, ab dem Fehler war es ein starker Lauf.“
Der Führende nach dem 1. Durchgang, Marco Schwarz, schied im Finale bereits nach wenigen Toren aus. „Sehr schade, ich wollte das gewinnen. Die Stimmung war gewaltig, hat mich aber nicht aus der Ruhe gebracht.“